Im August fertigte Herr Jäggi /Sto AG in seinem Labor in Subingen erste Musterplatten mit Acrylfarbvolumina-Granulat an.
Zwei Möglichkeiten verfolgen wir zur Zeit: 1. Ein mineralischer Verputz mit dem Granulat als Zuschlagstoff, der im Wand- und Bodenbereich eingesetzt wird, 2. eine mehrfache Epoxy-Beschichtung auf einem Holzwerkstoffträger, die im Möbelbau Verwendung findet.
Mineralischer Verputz mit Granulat-Zuschlag (vor dem Abbinden)
Mineralischer Verputz, angeschliffen (noch nicht vollständig ausgetrocknet)
Herr M. Jäggi /Sto AG streut die erste Granulat-Schicht auf den Epoxy-Harz
Die erste Schicht Granulat ist in den Epoxy eingestreut und muss trocknen,
bevor der Zwischenschliff und eine weitere Schicht aufgebracht werden kann.
Auf diesem Tisch werden anlässlich des Symposium ‘Artistic Research’ an der ZHdK am 29. und 30. April verschiedene Materialien, Werke und Werkzeuge unter dem Arbeitstitel “MATERIAL UND ERINNERUNG” gezeigt. Es handelt sich dabei um einen Beitrag (Recycling & Copyright / Stefan Gritsch und Julie Harboe) der HSLU zu dieser Veranstaltung.
Acrylfarbhäute können, wenn sie nicht gerade in einer Ausstellung gezeigt werden, auch als Bodenschutz in der Küche benutzt werden. Acrylfarbe ist reissfest, elastisch, beidseitig nutzbar und lässt sich gut reinigen. Wird die Oberfläche unansehlich, kann nach gründlicher Reinigung ein frischer Farbanstrich aufgetragen werden.
18.08.2009
Nicole Marsch (Textildesign) hat heute bei mir im Studio einige Acrylfarbscheiben ausgesucht, um in einem Versuch die Schnittbilder als Ausgangsmaterial für einen Stoffentwurf zu nutzen. Wie sie mir in einer Meldung vom 21.08 schreibt, kommt sie gut voran mit ihrer Arbeit. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Resultate.
10.09.2009
Heute hat mir Nicole Marsch ihre Versuche gezeigt. Das Hauptstück besteht aus einer 5m langen und 1.45m breiten bedruckten Baumwollbahn. Es handelt sich dabei um einen digitalen Inkjetdruck. Da ist kein Rapport wie man das von üblichen Stoffmustern her kennt zu sehen. Da liegt eine grosse Überraschung vor meinen Augen. Ich liebe diesen unbändigen, schnellen, farbigen Fluss mit seinen Gegenschnitten und Widerwassern seinen Aus- und Einbrüchen, ich liebe diese kontrollierte Wildheit. Irgendwie bin ich berauscht.















