Am Freitag 5. März eröffnen wir in der Galerie von Mark Müller, Gessneralle 36, 8001 Zürich die Ausstellung Duane Zaloudek/Nomad Song und Stefan Gritsch/Trophies.


Aus dem Journal MATERIAL und ERINNERUNG
15. 09.2009
Heute habe ich die 24 Acrylfarbvolumina von Littau in die Lädelistrasse gebracht, wo sich die Forschungsbüros der beiden Institute von Design & Kunst der Hochschule Luzern befinden. Die Farbteile werden dort für eine beschränkte Zeit als Büroschmuck installiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ein Farbobjekt wählen und dieses an ihrem Arbeitsplatz irgendwo aufstellen Die Farbobjekte können auch nach 
paar Tagen oder Wochen ausgetauscht werden, so dass sich die Installation laufend verändert.
DAS WERK REZYKLIERT SICH ALS WERKZEUG / SCHNITTSTELLEN
Indem das Werk aus provisorischen Fragmenten besteht, welche in unterschiedlichen Situationen jeweils neu zu einem zwischenzeitlichen Ganzen arrangiert werden, ist die angestrebte Offenheit, Durchlässigkeit, Empfänglichkeit, Beweglichkeit und
Entwicklungsmöglichkeit des Werks gegeben. (Stefan Gritsch,
ACRYFARBVOLUMINA – eine bewegliche Sammlung, Kunst im öffentlichen Raum, Institut für Robotik ETH Zürich.) Durch die Vertauschung, Gleichsetzung oder Gleichschaltung von Artefakt und Werkzeug im Zuge der Werkentwicklung entstehen neue Möglichkeiten der Arbeitsweise und auch der
Rezeption. Durch die Zerlegung oder Tranchierung eines bereits bestehenden Acrylfarbvolumens entsteht beispielsweise eine Reihe von Druckstöcken von denen jeweils zwei Bilder, eines von der Vorderseite und eines von der Rückseite der Tranche, abgezogen werden können. So wird die innere Struktur des Acrylfarbkörpers als gedrucktes Bild sichtbar. Das Artefakt rezykliert sich als Werkzeug. Das Bild an der Wand ist im Auge des Betrachters immer ein Werkzeug in dem Sinne, als dass es als Initiator und Spiegel für das Reflektieren des Ausstellungsbesuchers wirkt.
BILDKOMPOSITION (die Teile und das Ganze)












