Arbeit am Stilleben, Sonntag 14. März 2010.


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Auf diesem Tisch werden anlässlich des Symposium ‘Artistic Research’ an der ZHdK am 29. und 30. April verschiedene Materialien, Werke und Werkzeuge unter dem Arbeitstitel “MATERIAL UND ERINNERUNG” gezeigt. Es handelt sich dabei um einen Beitrag (Recycling & Copyright / Stefan Gritsch und Julie Harboe) der HSLU zu dieser Veranstaltung.

01.03.10, stefan
category: general
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Stillleben

15.02.10, stefan
category: general
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Zitat aus LICHT UND ZEIT, herausgegeben von Gernot Böhme und Reinhard Olschanski, Wilhelm Fink Verlag. 3. Zur Aesthetik von Licht und Zeit. Eva Schürmann, Zeitlichkeit als Form und Inhalt der ästhetischen Erfahrung, Seite 104. “In der Selbstpräsenz der künstlerischen Mittel und ihrem ikonischen Eigenwert fällt die Zeit als Form der ästhetischen Erfahrung mit ihrem Inhalt zusammen.”

14.02.10, stefan
category: general
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Siehe auch GAZA (STARS / CITIES)

GAZA25Jan.C-Textilentw.448

Seit 20 Jahren sammle ich diese Zeitungsausschnitte. Die kleinen Bilder zeigen die Konfliktherde im Balkan, im nahen und mittleren Osten. Diese Bilder werden als Scans im Photoshop weiter bearbeitet, alle Städtenamen, alle geographischen Informationen und alle andern schriftlichen Daten werden aus den Bildern getilgt. Die so “gereinigten Bilder” werden gespiegelt und als ornamentale Bilder gespeichert oder auch ausgedruckt.
ISRAEL JUNI07 (bearb)426

KENIA JANUAR08 B (bearb)425

*SERBIE-MONTENEGRO436*GAZA25Januar-Textilentw.443*KURDENGEBIET JULI07437BALKAN428

14.02.10, stefan
category: general
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Seit Jahren sammle ich aus der Tagespresse diese kleinen, von anonymen Künstlern gestalteten Rosen. Sie zieren die täglich in den Zeitungen erscheinenden Todesanzeigen. Diese Blumenbilder dienen mir als Vorlage für Holzdruckstöcke. Es entstehen Monotypien, Holzdrucke oder Abreiss- und Abziehbilder. Ich bearbeite die auf dem Scaner  eingelesenen Bilder auf dem Photoshop. Vielleicht werden wir Stoffe bedrucken.

Rosen z. G. A 10.01.2009733 Kopie 2ROSEN z. G. 17.01.2009 B745Rose z. Ged. 31.01.09 B757GEDAECHTNISROSE D 16.10.08623 KopieROSE z. Ged. G 25.11.08699 Kopie 2

11.02.10, stefan
category: exhibition, general
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P1040560Aus dem Journal MATERIAL und ERINNERUNG

15. 09.2009

Heute habe ich die 24 Acrylfarbvolumina von Littau in die Lädelistrasse gebracht, wo sich die Forschungsbüros der beiden Institute von Design & Kunst der Hochschule Luzern befinden. Die Farbteile werden dort für eine beschränkte Zeit als Büroschmuck installiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ein Farbobjekt wählen und dieses an ihrem Arbeitsplatz irgendwo aufstellen Die Farbobjekte können auch nach P1040555P1040709paar Tagen oder Wochen ausgetauscht werden, so dass sich die Installation laufend verändert.

09.02.10, stefan
category: exhibition, general, recycling
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Monotypie File0006

DAS WERK REZYKLIERT SICH ALS WERKZEUG / SCHNITTSTELLEN

Indem das Werk aus provisorischen Fragmenten besteht, welche in unterschiedlichen Situationen jeweils neu zu einem zwischenzeitlichen Ganzen arrangiert werden, ist die angestrebte Offenheit, Durchlässigkeit, Empfänglichkeit, Beweglichkeit und

Entwicklungsmöglichkeit des Werks gegeben. (Stefan Gritsch,

ACRYFARBVOLUMINA – eine bewegliche Sammlung, Kunst im öffentlichen Raum, Institut für Robotik ETH Zürich.) Durch die Vertauschung, Gleichsetzung oder Gleichschaltung von Artefakt und Werkzeug im Zuge der Werkentwicklung entstehen neue Möglichkeiten der Arbeitsweise und auch der
Rezeption. Durch die Zerlegung oder Tranchierung eines bereits bestehenden Acrylfarbvolumens entsteht beispielsweise eine Reihe von Druckstöcken von denen jeweils zwei Bilder, eines von der Vorderseite und eines von der Rückseite der Tranche, abgezogen werden können. So wird die innere Struktur des Acrylfarbkörpers als gedrucktes Bild sichtbar. Das Artefakt rezykliert sich als Werkzeug. Das Bild an der Wand ist im Auge des Betrachters immer ein Werkzeug in dem Sinne, als dass es als Initiator und Spiegel für das Reflektieren des Ausstellungsbesuchers wirkt.

08.02.10, stefan
category: Material, general
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„BLUE CUTS“ (INNERE BILDER)SCHNITT-ORGAN bearbeitet (umkehren) freigestellt(OrigiPIM005502.03.2009 (08.02.20110)

Mit diesen „ERINNERUNGSBILDERN“ möchte ich etwas extrem „AEUSSERES“ machen. Ich denke da an bedruckte Stoffe für Kleider, für Accessoires oder für Vorhänge (oder Tapeten / PAPIERS PAINTS)

„Blue Cuts“ heißen alle Acrylfarbvolumina, welche innerhalb der kommenden ca. 12 – 18 Monate in 2 oder mehrere Teile (Tranchen/Scheiben) geschnitten und nach dem Registrieren (Einscanen) der Schnittbilder (Spiegelbilder) wieder mit blauer Farbe zusammen geklebt werden (oder die beiden Schnittflächen/Schnittbilder werden mit blauer Farbe überstrichen, oder beiden Teile bleiben offen und getrennt. Pro Teilung/Schnitt soll situationsgemäß entschieden werden).

Siehe auch DIE FALTE, Gilles Deleuze, Leibniz und der Barock (Originaltitel LE PLI, Leibniz et le baroque), surkamp taschenbuch wissenschaft 1484 Suhrkamp Verlag Frankfurt, ISBN 3-518-29084-3, Seite 61 und folgende.

INBILDscanEe102.03.09PIM0019

08.02.10, stefan
category: general
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ACT:CUT 2 P1030898 Kopie

FORSCHUNG (aus Stefan Gritsch, Ein Schnitt in die Farbhaut oder das aufgeschobene Bild, ein Versuch zur Malerei und Zeichnung 2007): Als Forschung bezeichne ich die Suche nach etwas, das ich noch nicht kenne, noch nicht in den Händen habe, die Suche nach etwas, von dem ich als Künstler vor allem nicht weiss wie es aussieht. Dieses unbekannte, verführerische Objekt, das noch im Innern verborgen oder im Entfernten liegt, sich vielleicht als Vision ankündigt, lässt mich nicht mehr los, ich bin mittendrin in einem Ablauf, der mich wieder einmal mehr an den Wendepunkt, in die schöne Krise führt, wo ich mir so lange etwas vormachen kann, bis ich meinen starren, fokussierenden Blick eintausche gegen das unruhige, unsichere Schweifen auf Ab- und Seitenwegen, wo sich alles zerschlägt, und wo das Visuelle als schöne Entstellung der Vision sichtbar wird. Endlich Enttäuschung. Plötzlich diese Sicht.

- ENTSTELLUNG (siehe auch Louis Marin, Von den Mächten des des Bildes, diaphanes, Zürich-Berlin 2007, Seite 288 – 299. „Transfiguration – Defiguration, Verklärung – Entstellung“

08.02.10, stefan
category: general
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Im Photoshop bearbeiteter Scan einer Acrylfarbtranchec, ca. 14 x 7 cmFLEISCH2Dez07bearbeitet412

08.02.10, stefan
category: general
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FLEISCH freigestellt2412

TECHNIK

Schneiden und andere Formen des Teilens und Zerlegens, aber auch das Zusammensetzen von Fragmenten oder die Schaffung neuer Beziehungen einzelner Teile zu- und untereinander sind in meinem Werk künstlerische Zugriffe auf dem Weg zu einer neuen Form des Ausdrucks; zu einer Form, die sich oft schon in der Vorstellung ankündigt und sich im künstlerischen Prozess als realisierbar erweist oder sich eben erst nach einer Reihe von spontanen Zugriffen als gelungen einstellt. Die Akkumulation und Anwendung von Wissen, das Entwickeln spezifischer Techniken und die konkrete Realisation des künstlerischen Werks verlaufen synchron. Künstlerische Projekte tendieren dazu, einen komplexen und prekären Gegenstand des Ausdrucks zu realisieren. Unter Technik verstehen wir das optimale Zusammenspiel von Material, Verstand und Sensibilität.

07.02.10, stefan
category: general
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LITTAUSCAN 3b 23.07.09PIM0119 Kopie 2

07.02.10, stefan
category: general
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Schnitt durch den Farbkörper 22.09.2009PIM0126

08.02.2010

Die Arbeit Stefan Gritsch, Acrylfarbvolumina (seit 1989) ist a priori eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen ZEIT und nicht in erster Linie eine Beschäftigung mit Erscheinung und Materialität von Farbe. Diesem Aspekt ZEIT soll die Arbeit RECYCLING (Erinnerung und Material) gewidmet sein und visuell (als visuelle Form) kommuniziert werden.

06.02.10, stefan
category: exhibition, general
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BILDKOMPOSITION (die Teile und das Ganze)

Die Anzahl massiver Acrylfarbvolumina wächst seit 20 Jahren stetig an. Die immer gleichen Farbstücke treten an verschiedenen Ausstellungsorten in neuen Konstellationen auf. Einzelne Stücke verändern sich im laufe der Jahre. Sie erhalten neue Farbkappen, schliessen sich zu Konglomeraten zusammen und wachsen so zu immer grösseren und schwereren Farbkörpern aus. In geeigneten Ausstellungsräumen werden die Farbstücke auf Tischen ausgelegt. Der Tisch als Ort für die Malerei: „Stillleben mit Farbstücken“. Im Kunstraum Fuhrwerkswaage Köln hatte ich für die Zeit vom 7. bis zum 28. Mai 2000 ungefähr 110 – 120 Farbstücke auf einer Tischfläche von 600 x 450cm zu einem Stilleben angeordnet. Die Präsentation der Farben auf „Körperhöhe“ – die Tischhöhe beträgt 120cm – ist eine Einladung, sich als Ausstellungsbesucher schauend und berührend um das Stillleben zu bewegen. Die vom Künstler festgelegte Komposition erweist sich im Auge des Betrachters als etwas Veränderliches, Vorläufiges oder Vorübergehendes. Den festen Standpunkt gibt es nicht. Und das provisorische Bild wird bald abgebaut.
STILLNOW (Acrylfarbe 1990/2009), Kunstmuseum Luzern 2009/10 (Jahresausstellung)P1050208
STILLNOW (Acrylfarbe 1990/2009), Kunstmuseum Luzern (Jahresausstellung
2009/10)
06.02.10, stefan
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P1050821P1050549 STILL LIFE

Ich habe damit begonnen, aus bestehenden Acrylfarbvolumina Stillleben zu stellen und diese zu photographieren. Dabei sind mir die Form der Farbteile und die Verteilung der Teile bezüglich des photographischen Ausschnitts wichtig, eine Komposition auf den Bildrand hin. ich habe mich deshalb für Schwarzweissbilder entschieden.

03.02.10, stefan
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Seit 20 Jahren sammle ich Grafiken aus Zeitungen, welche Kriegsschauplätze auf unserem Planeten zeigen. Diese Grafiken werden zuerst einmal durch verschiedene Zugriffe im Photoshop “neutralisiert”, das heisst alle Städte-, Landes- und Meeresbezeichnungen werden aus der Grafik heraus gelöst. Anschliessend wird das Grafik einmal gespiegelt, so dass sich ein ornamentales Bild zeigt (siehe ORNAMENTAL). Durch andere bildnerische (phototechnische) Zugriffe auf diese Grafiken entstehen Bildserien unter dem Titel ‘STARS/CITIES’.

31.01.10, stefan
category: general
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ISRAEL28.02.08E GAZA 28.08.2008 (STARS/CITIES), Tintenstrahldruck

31.01.10, stefan
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*GAZA JULI07435 GAZA JUNI 2007, (ORNAMENTAL), Tintenstrahldruck

P1030468

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