11.02.10, stefan
category: Design, Material, recycling

Acrylfarbhäute als Küchenbodenbelag P1050582 Acrylfarbhäute können, wenn sie nicht gerade in einer Ausstellung gezeigt werden, auch als Bodenschutz in der Küche benutzt werden. Acrylfarbe ist reissfest, elastisch, beidseitig nutzbar und lässt sich gut reinigen. Wird die Oberfläche unansehlich, kann nach  gründlicher Reinigung ein frischer Farbanstrich aufgetragen  werden.

11.02.10, stefan
category: Design, Material, recycling
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P1040537


















18.08.2009

Nicole Marsch (Textildesign) hat heute bei mir im Studio einige Acrylfarbscheiben ausgesucht, um in einem Versuch die Schnittbilder als Ausgangsmaterial für einen Stoffentwurf zu nutzen. Wie sie mir in einer Meldung vom 21.08 schreibt, kommt sie gut voran mit ihrer Arbeit. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Resultate.

10.09.2009

Heute hat mir Nicole Marsch ihre Versuche gezeigt. Das Hauptstück besteht aus einer 5m langen und 1.45m breiten bedruckten Baumwollbahn. Es handelt sich dabei um einen digitalen Inkjetdruck. Da ist kein Rapport wie man das von üblichen Stoffmustern her kennt zu sehen. Da liegt eine grosse Überraschung vor meinen Augen. Ich liebe diesen unbändigen, schnellen, farbigen Fluss mit seinen Gegenschnitten und Widerwassern seinen Aus- und Einbrüchen, ich liebe diese kontrollierte Wildheit. Irgendwie bin ich berauscht.

09.02.10, stefan
category: exhibition, general, recycling
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Monotypie File0006

DAS WERK REZYKLIERT SICH ALS WERKZEUG / SCHNITTSTELLEN

Indem das Werk aus provisorischen Fragmenten besteht, welche in unterschiedlichen Situationen jeweils neu zu einem zwischenzeitlichen Ganzen arrangiert werden, ist die angestrebte Offenheit, Durchlässigkeit, Empfänglichkeit, Beweglichkeit und

Entwicklungsmöglichkeit des Werks gegeben. (Stefan Gritsch,

ACRYFARBVOLUMINA – eine bewegliche Sammlung, Kunst im öffentlichen Raum, Institut für Robotik ETH Zürich.) Durch die Vertauschung, Gleichsetzung oder Gleichschaltung von Artefakt und Werkzeug im Zuge der Werkentwicklung entstehen neue Möglichkeiten der Arbeitsweise und auch der
Rezeption. Durch die Zerlegung oder Tranchierung eines bereits bestehenden Acrylfarbvolumens entsteht beispielsweise eine Reihe von Druckstöcken von denen jeweils zwei Bilder, eines von der Vorderseite und eines von der Rückseite der Tranche, abgezogen werden können. So wird die innere Struktur des Acrylfarbkörpers als gedrucktes Bild sichtbar. Das Artefakt rezykliert sich als Werkzeug. Das Bild an der Wand ist im Auge des Betrachters immer ein Werkzeug in dem Sinne, als dass es als Initiator und Spiegel für das Reflektieren des Ausstellungsbesuchers wirkt.

25.01.10, stefan
category: exhibition, recycling

In Between – Aktuele kunst Hengelo NL

IN BETWEEN akkuH aktuele kunst Hengel NL P1050444

05.01.10, stefan
category: Material, recycling
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„Die Erinnerung ist ein abgelegtes Kleidungsstück, das, so schön es auch ist, doch nicht passt, da man aus ihm herausgewachsen ist. Die Wiederholung ist ein unzerschleissbares Kleid, das fest und doch zart anschliesst, weder drückt noch schlottert“ (Sören Kirkegard, Die Widerholung, in: Werke, hg. Von Ernesto Grassi, Reinbech 1961, Band II, 7).

Einleitung:

PLATTEN

Um 1987 hatten sich in meinem Atelier so viele bemalte Leinwände angesammelt, so dass etwa ein Viertel des Ateliers mit dem Bilderlager belegt war. Niemand wollte diese Bilder mehr sehen. Aber ich konnte die alten Arbeiten nicht einfach entsorgen (wegwerfen). Ich musste mir etwas einfallen lassen. Ich begann die bemalten Leinwände in schmale, kurze Streifen zu schneiden (ca. 6 cm lang und 3 mm breit). Portionen dieses neutralisierten Materials vermengte ich mit flüssigem Knochenleim. Die noch feuchtwarme Masse presste ich mit einem Spachtel in eine mit Trennmittel (Schellack) behandelte Passform aus Holz (zuerst 29.7 x 21.0 x 1.5 cm, später 30 x 30 x 1.5 cm, oder auch 40 x 20 x 1.5 cm) und ließ die geformte, flach gepresste Masse antrocknen. Nach etwa einer Stunde konnte ich die noch elastische Platte aus der Negativform lösen. Pro Tag schaffte ich 2 – 3 solcher Platten, welche ich jeweils zum Trocknen auf einem Holzrost auslegte. Um eine gleichmäßige Austrocknung von Vorder- und Rückseite und um die gewünschte Flachheit der Platte zu erreichen, mussten die Platten regelmäßig gewendet werden. Nach etwa einem Jahr hatte sich mein raumgreifendes Bilderlager in einen Stapel flacher, harter Platten aus Leinen, Grundierungen, Farbe und Knochenleim verwandelt (ca. 80 – 100 Platten, Abbildungen 2 und 3).

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